Hormone

Yes, please! Die 10 besten Lebensmittel für Deine Hormone

Ich gebe zu, der Titel ist etwas überspitzt formuliert. Wenn Du Deine Hormonbalance zukünftig ausschließlich auf zehn Lebensmittel stützen würdest, wärst Du wahrscheinlich wenig erfolgreich. Ausbalancierte Hormone benötigen eine abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Ballaststoffen, gesunden Fetten, Protein und so wenigen Störfaktoren wie möglich. Ob Du dabei jeden Tag einen Regenbogen isst oder jede Woche zwanzig verschiedene Obst- und Gemüsesorten, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass Du Dich von frischen unverarbeiteten Speisen ernährst. Manche Lebensmittel sich allerdings noch besser als die normal gesunden Zutaten auf Deinem Speiseplan und können Deine Hormone und ihre Balance gezielt unterstützen.

Avocados
Mir persönlich helfen Avocados dabei, meine Periode schmerzfrei zu überstehen. Seit ich sie regelmäßig – beinahe täglich – esse, benötige ich keine Schmerzmittel mehr. Die in der Avocado enthaltenen Phytosterine senken den Cortisolspiegel und fördern somit die Bildung von Sexualhormonen, besonders von Progesteron. Darüber hinaus unterstützen Avocados die Leberfunktion und damit den Abtransport von überschüssigem Östrogen. Wenn Du unter einer Östrogendominanz leidest, sind Avocados also perfekt für Dich.

Maca

Maca hat als Adaptogen und Superfood zahlreiche Vorteile für die Hormone. Es wirkt ausgleichend auf den Cortisolspiegel und unterstützt so das endokrine System. Maca lindert PMS Symptome, erhöht die Libido und macht wach. Einen Ausführlichen Beitrag zu Maca und seinen Vorteilen findest Du hier.

Leinsamen
Leinsamen sind nicht nur gut für unsere Verdauung und unseren Darm – ebenfalls ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Hormongesundheit – sondern sie beeinflussen den Hormonhaushalt direkt. Die in Leinsamen enthaltenen Lignane besetzen die Östrogenrezeptoren und verhindern so das Andocken von überschüssigem Östrogen. Aufgrund dieser Eigenschaft wird Leinsaat ein positiver Effekt bei der Vorbeugung und Behandlung von hormonabhängigen Krebserkrankungen zugeschrieben. Und natürlich ist auch der hohe Gehalt an pflanzlichem Omega 3 nicht zu unterschätzen.

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne haben zwar eine schlechte Omega 3/ Omega 6 Bilanz, werfen jedoch eine Menge an Vitaminen, Mineralien und Protein in die Waagschale. Sie enthalten wie Avocado und Kürbiskerne Phytosterole und boosten damit Progesteron. Sonnenblumenkerne kommen daher beim Seed Cycling in der zweiten Hälfte des Zyklus’ zum Einsatz.

Kürbiskerne

Auch Kürbiskerne enthalten Phytosterole sowie Lignane. Beim Seed Cycling werden sie eher in der ersten Hälfte des Zyklus’ eingesetzt.

Zimt

Zimt wirkt entzündungshemmend und reguliert den Blutzucker natürlich. Insulinspitzen werden mit Zimt – wenn er gute Qualität hat – verhindert. Warum ein ausgeglichener Zuckerhaushalt für Deine Hormone und Deine Gesundheit Gold wert ist, kannst Du hier ausführlich nachlesen.

Paranüsse

Paranüsse haben nur indirekt einen Einfluss auf unsere Sexualhormone. Sie unterstützen in erster Linie die Schilddrüse, die bei Östrogendominanz und PCOS eine Rolle spielt. Eine Paranuss pro Tag deckt den kompletten Bedarf an Selen. Aber vorsichtig, viel hilft nicht immer viel. Zu viele Paranüsse sind schädlich, da Selen nicht überdosiert werden darf.

Wasser

Seit unserer Kindheit wird uns gepredigt, dass wir viel Wasser trinken sollen und das nicht umsonst. Ohne eine ausreichende Versorgung mit Wasser funktioniert unser Körper nicht und das gilt auch für unsere Hormone.

Kakao (roh)
Ich verbrauche rohen Kakao wie kaum ein anderes Lebensmittel. Er macht nicht nur mein Müsli und praktisch jede andere Süßspeise besser, er ist auch noch richtig gesund. Kakao enthält Polyphenole, Antioxidantien, die den guten Bakterien im Darm als Nahrung dienen. Sie sind entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Darüber hinaus enthält Kakao Tryptophan, eine Vorstufe von Serotonin, und wirkt so Stimmungstiefs während des Zyklus’ entgegen. Achtung: Der Kakao muss unbedingt Rohkostqualität haben, damit die Inhaltsstoffe enthalten sind und natürlich zurückfrei sein. Milch schadet der Aufnahme von Polyphenolen übrigens.

Soja
Soja und Hormone sind so eine Sache. Ich bin wie übrigens viele Menschen allergisch auf Soja, besonders auf verarbeitete Sojaprodukte und meide es allein deshalb. Generell solltest Du auf Soja verzichten, wenn Du an Östrogendominanz oder PCOS leidest. Wenn Du einen Östrogenmangel hast oder in den Wechseljahren bist, kann Soja Deinen Hormonhaushalt unterstützen. Allerdings solltest Du unbedingt nur zu Soja in Form von Miso und Tempeh greifen. Wenn Du Soja essen willst, obwohl Dein Östrogenlevel hoch ist, dann gönne Dir gelegentlich ein wenig während Deiner Periode, wenn der Östrogenspiegel niedrig ist.

Mit welchen Lebensmitteln unterstützt Du Deine Hormonbalance?

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Bowl of Yoga: Hormone natürlich regulieren // Seed Cycling
Lee from America: Seed Cycling
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Ich bin keine Ärztin. Wenn Du Gesundheitsprobleme oder chronische Krankheiten hast, die über ein Hormongleichgewicht hinausgehen, oder Medikamente nimmst, frage bitte Deinen Arzt oder Therapeuten um Rat, bevor Du Deine Ernährung veränderst oder Nahrungsergänzungsmittel einnimmst.

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