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Hormone

Hormonbalance: 5 Dinge, die jeder sofort ändern kann

Yoga, Leinsamen, Zucker, Kaffee, Dankbarkeit

Den Lebensstil zu ändern, neue Gewohnheiten zu etablieren und ab sofort alles richtig zu machen, klingt für die meisten zunächst überwältigend. Und das ist es auch. Aber gar nichts zu tun, ist nur in seltenen Fällen eine gute Entscheidung, besonders dann nicht, wenn Du Dich unwohl fühlst, Deine Hormone aus der Balance geraten sind oder Du eigentlich etwas ändern möchtest und nur nicht sicher bist, wo Du anfangen sollst. Ich habe ein paar Tipps, mit denen Du starten kannst. Du brauchst nicht alle sofort umzusetzen oder Dich jeden Tag zu hundert Prozent daran zu halten, aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter, oder?

1. Zucker streichen

Wir alle wissen, dass Zucker ungesund ist, für Deine Hormone ist er Gift. Der wichtigste Baustein für hormonelle Balance ist ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel ohne Insulinspitzen oder Unterzucker. Zucker fördert außerdem Entzündungsprozesse. Deshalb ist das Streichen von Zucker aus Deiner Ernährung der erste und wichtigste Schritt für ausbalancierte Hormone. Wenn Du es nicht sofort schaffst, komplett auf Zucker zu verzichten, reduzieren ihn, so gut Du kannst, und ersetze Kristallzucker durch Datteln oder Ahornsirup. Fruchtzucker aus frischen Früchten zählt übrigens anders als zu Fertigprodukten zugesetzte Fruktose nicht.

2. Auf Kaffee verzichten

Genau wie Zucker destabilisiert Koffein den Blutzuckerspiegel, der bei einem Hormonungleichgewicht ohnehin oft aus dem Ruder läuft. Wenn Du unter einer Östrogendominanz leidest, kennst Du das Problem mit Sicherheit. Darüber hinaus beeinflusst Koffein den Cortisolspiegel negativ, was wiederum Deine Hormone durcheinanderbringt und Stress erzeugt. Eine gute Alternative zu Kaffee ist Getreidekaffe, wenn Du Dich nicht glutenfrei ernährst, koffeinfreier Tee oder Lupinenkaffee. Wenn Du nicht komplett auf Kaffee verzichten willst, gönne Dir eine Tasse am Vormittag, aber nicht am Morgen, wenn der Cortisolspiegel ohnehin erhöht ist. Ein Wachmacher ohne Koffein ist Maca Pulver, das außerdem Deine Hormone unterstützt, statt ihnen zu schaden.

3. Leinsamen essen

Bei einer Östrogendominanz sind Leinsamen kleine Helfer, die durch die enthaltenen Lignane verhindern, dass überschüssiges Östrogen vom Körper aufgenommen wird. Außerdem enthalten Leinsamen Alpha-Linolensäure und sind eine pflanzliche Quelle für DHA. DHA unverzichtbar für unsere Gehirnfunktion und den Zuckerstoffwechsel. Es unterstützt unsere Stressresistenz, die psychische Gesundheit und wirkt entzündungshemmend. Leinsamen zu essen, schadet also auch nicht, wenn Deine Hormone in Balance sind.

4. Mehr Bewegung

Unsere Körper sind dazu gemacht, sich zu bewegen. Viele Stoffwechselvorgänge funktionieren erst reibungslos, wenn wir uns ausreichend bewegen. Bewegung – und damit meine ich nicht HIT Training, 2 Stunden im Fitnessstudio oder einen anderen Hochleistungssport, ein langer Spaziergang pro Tag reicht schon aus – reduziert Stress, trägt zu einem stabilen Zuckerhaushalt bei und verbessert den Schlaf. Alles Bausteine, die unseren Hormonen, unserem allgemeinem Wohlbefinden und unserer Psyche gut tun.

5. Pausen einlegen

Stress erhöht den Cortisolspiegel in unserem Blut. Cortisol konkurriert in unserem Stoffwechsel mit unseren Sexualhormonen und kann diese komplett aus dem Gleichgewicht bringen. Außerdem macht zu viel Cortisol ängstlich, depressiv und es verschlechtert unsere Schlafqualität. Vielleicht bist Du schon einmal gegen vier Uhr morgens unruhig, ängstlich oder voller Sorge aufgewacht. Das lag am Cortisol. Um Stress zu reduzieren, hilft einerseits Bewegung, andererseits brauchen wir Pausen. Me time sozusagen. Das kann ein Spaziergang sein, ein halbe Stunde in der Badewanne mit einem guten Buch oder ruhiger Musik oder auch ein kurzer Mittagsschlaf. Nimm Dir die Zeit, zu tun, was sich gut anfühlt.

Ich könnte diese Liste wahrscheinlich ewig weiter führen, sie um Meditation, Yoga, frische unverarbeitete Lebensmittel, viel Obst und Gemüse, Darmgesundheit und vieles mehr ergänzen, aber wenn Du mit auch nur einem der obigen fünf Punkte startest, bist Du auf dem richtigen Weg und selbst wenn Du nicht alle Punkte genau so umsetzen kannst oder willst, ist die 80/20- Prozent-Regel (80% der Zeit an die Regeln halten, 20% der Zeit nicht) vielleicht ein guter Ansatz für Dich.

Lass mich gerne in einem Kommentar wissen, welche der Punkte Du bereits umsetzt, was Dir schwer oder leicht fällt und welche Dinge Du auf der Liste ergänzen würdest.

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Ich bin keine Ärztin. Wenn Du Gesundheitsprobleme oder chronische Krankheiten hast, die über ein Hormongleichgewicht hinausgehen, oder Medikamente nimmst, frage bitte Deinen Arzt oder Therapeuten um Rat, bevor Du Deine Ernährung veränderst oder Nahrungsergänzungsmittel einnimmst.

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