Glück

Dankbarkeit: Was ein Dankbarkeitstagebuch mit Deinem Glück zu tun hat

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Wenn mir jemand vor 10 Jahren erzählt hätte, dass ich Dankbarkeitstagebücher einmal für eine gute Idee halten werde, hätte ich den Kopf geschüttelt und vielleicht sogar gelacht. Heute bin ich davon überzeugt, dass ein Dankbarkeitstagebuch unseren Blick auf die Welt und unser Leben nachhaltig ändern kann. Dankbarkeit macht glücklich oder zumindest glücklicher.

Aber worum genau geht es dabei ein Dankbarkeitstagebuch zu führen? Eigentlich ist es recht einfach: Du schreibst täglich oder wöchentlich auf, wofür Du dankbar bist, am besten in ein entsprechendes Tagebuch oder ein Notizbuch, zur Not tut es auch eine App auf Deinem Smartphone, aber die beste Wahl ist das nicht. Was genau schreibst Du auf? Große oder kleine Dinge, alles, wofür Du dankbar bist. Ein Sonnenuntergang, Deine Familie, eine leckere Pizza, Gesundheit, die beste Freundin, Dein Hund, ein guter Tag, kein schlechter Tag. Vielleicht bist Du dankbar dafür, am Leben zu sein, genug zu essen zu haben, keine Angst zu spüren, gute Laune zu haben oder zumindest keine schlechte. Kurzum, es gibt kein Richtig oder Falsch, es gibt nur Dein persönliches Gefühl. Wichtig ist, dass Du sie auch spürst, die Dankbarkeit, wenn auch nur ein bisschen. Nur so fühlst Du auch den Effekt. Und der ist wissenschaftlich erwiesen. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Menschen, die ein Dankbarkeitstagebuch führen, regelmäßig Dankbarkeitsmeditationen praktizieren oder sogar Dankesbriefe an Freunde und Familie oder das Leben selbst formulieren – dabei ist es irrelevant, ob diese Briefe den Empfänger erreichen oder nicht – glücklicher sind. Warum genau das so ist, bleibt ungeklärt, aber fest steht, dass sich die Veränderungen sogar per MRT im Gehirn nachweisen lassen.

Klar ist, eine positive Einstellung zum Leben, trägt dazu bei, dass wir unsere Ziele erreichen und tiefergehende Beziehungen zu anderen Menschen führen. Wir sind zufriedener, selbstbewusster und stressresistenter. Das heiß nicht, dass Du die Welt durch eine rosarote Brille betrachten sollst oder 24 Stunden am Tag nur das Positive sehen darfst, aber wenn Du am Ende des Tages darüber nachdenkst, wofür Du dankbar bist, erkennst Du manchmal, dass auch ein Tag, an dem alles schief gelaufen ist, nicht ausschließlich schlecht war. Vielleicht erinnerst Du Dich an das Lächeln eines völlig Fremden, das Dich für einen Moment aufgeheitert hat, oder an einen Kollegen, der Dir zu Hilfe geeilt ist, an eine Freundin, die Dir eine verrückte Geschichte erzählt hat, um Dich aufzuheitern, oder an Deine Meditation am Morgen und die Ruhe, die sie Dir vor dem chaotischen Tag geschenkt hat, oder einfach nur daran, dass morgen die Sonne wieder aufgeht und ein neuer Tag beginnt.

Was immer Du aufschreibst, ist richtig und bleibt, wenn Du möchtest, Dein Geheimnis. Wenn Du am Ende eines Jahres, das Dir nicht erfolgreich genug, langweilig oder eventuell unglücklich erschienen ist, durch Dein Dankbarkeitstagebuch blätterst, wirst Du überrascht sein, wie viele positive und erstaunliche Dinge Du in diesem Jahr erlebt hast. Probier es aus . Als kleine Starhilfe findest Du hier die Vorlage für Dein Dankbarkeitstagebuch zum Ausdrucken. Es lohnt sich. Versprochen.

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